Christa Rameder

"The quieter you become, the more you are able to hear."

Rumi

Meditieren ist mit sich selbst in Kontakt treten. Im Alltag herrscht oft ein Zustand von Anspannung, von Stress, Ängsten und Sorgen – Meditation ist eine Quelle der Regeneration der eigenen Kräfte.

Der Geist wird zur Ruhe gebracht, um zu tieferen Bewusstseins- und Erfahrungsebenen zu gelangen. Meditation, insbesondere Achtsamkeitsmeditation, führt zu einer Schulung des Geistes und zu einem förderlichen Umgang mit unseren Gedanken und Gefühlen. Es geht um ein Innehalten, um die Annahme dessen, was gerade ist – da sein mit allem, was gerade präsent ist – ohne es zu bewerten. Mit der Zeit lernst du, dass du Unangenehmes geschehen lassen kannst, ohne es verändern zu müssen (dies betrifft Körperempfindungen genauso wie Gefühle). Anfangs ist es nicht so einfach, den ständigen Strom der Gedanken des Alltags zur Ruhe kommen zu lassen. Mit der Übung wird es jedoch immer einfacher zur Beobachterin/zum Beobachter zu werden und zu erkennen, dass hinter den Gedanken, Sorgen, Zweifeln,… Ruhe, Stille und Kraft liegen.

Meditation eröffnet eine neue Welt – du findest mehr zu dir selbst. Der Blick wird von außen nach innen gerichtet. Meditation bringt Gelassenheit, Ausgeglichenheit, Freude und inneren Frieden und sie bringt dich ins Hier und Jetzt, in den gegenwärtigen Moment.

Es geht darum, den Geist und die Wahrnehmung zu schulen. Der Fokus wird von außen nach innen gelenkt, die Aufmerksamkeit wird zu Beginn (am einfachsten) zum Atem gebracht. Dies passiert im Sitzen, im Gehen, auch in Bewegung. Anfangs ist es hilfreich, angeleiteten Meditationen zu folgen.