Christa Rameder

"When I grow up, I want to be me."

Unbekannt

Neben der Aufgewecktheit und Spontanität von Kindern ist auch deren Sinn für das Verweilen im Moment stark ausgeprägt – etwa minutenlang einen bunten Schmetterling zu beobachten oder einen wohlgeformten Stein zu ertasten. Kinderyoga richtet sich an die kleinen Yogis und Yoginis. Wie im Erwachsenen-Yoga wechseln Bewegung und Entspannung einander ab. Es geht nicht um sportliche Leistungsfähigkeit – die Freude an der Bewegung, kombiniert mit Ruhephasen, steht im Vordergrund.

Reizüberflutung bei Kindern ist ein großes Thema. Alles wird immer lauter, immer greller, immer schneller – Kinderyoga hat Stillephasen, die einen Gegenpol zu sehr vielen Eindrücken und Erfahrungen bieten. Bewegung (durchaus auch schnelle durch Laufspiele, etc.) und eben diese Stillephasen wechseln einander ab. Regelmäßig praktiziertes Yoga führt zu einer Verbesserung der Aufmerksamkeit – Konzentrationsfähigkeit und Kreativität werden gefördert. Das Motto lautet: Einfach sein dürfen, anstelle etwas tun zu müssen. Das Selbstbewusstsein wird gestärkt, die Kinder fühlen sich ausgeglichener und entspannter. Die Fantasie ist gefragt, Kinder können ihre eigenen Ideen einbringen und ihren Gedanken nachgehen. Dem Bewegungsdrang wird Raum gegeben – ganz ohne Leistungsdruck, es wird nicht bewertet und nicht verglichen. Yoga lenkt die Aufmerksamkeit auf Gefühle – Kinder lernen, mit ihren Gefühlen bewusster umzugehen, sie auch benennen zu können.

Praktiziert werden Körperübungen (asanas), Atemübungen (pranayamas) und Stilleübungen (Meditationen) wie im Erwachsenenyoga, allerdings werden diese auf spielerische Art und Weise vermittelt. Es wird gesungen, getanzt, gespielt und es gibt geleitete Fantasiereisen.

Komm, wir spielen Yoga! Möchtest auch du den Meeresgrund erkunden, die Wesen des Zauberwaldes entdecken, auf Schatzsuche gehen, nach Indien reisen,…? Dann melde dich – ich freue mich auf dich!